Schüleraustausch Lengerich / Renazé Mai 2011

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Zum 31. Mal fuhren die Französischschüler der 8. und 9. Klassen nach Renazé, um eine Woche in
einer Gastfamilie zu verbringen.



Am Sonntagmorgen startete der Bus mit 24 Schülerinnen und Schülern, den Gastgeschenken im
Gepäck und einer großer Vorfreude auf die französischen Schüler und deren Familien. Begleitet
wurden sie von ihren Lehrerinnen Frau Witte-Wagner und Frau Linnenschmidt. Die französische
Schülergruppe besuchte Lengerich bereits im April für eine Woche. In Frankreich erwarteten
uns, wie schon oft zuvor, viele tolle Dinge: Swinggolf am See; Unterricht in der französischen
Partnerschule „Collège Alfred Jarry“; Besuch einer Schokoladenfabrik und eines Schiefermuseums;
Besichtigungsfahrt nach Saint Malo und Mont St. Michel. Auch ein Besuch der Stadt Angers brachte
viel Abwechslung und Highlights.

 

Persönliche Schülerberichte

 

Montag: Begrüßung - Besuch im Rathaus – Golfen am See


Am Montagmorgen wurden wir in der Schule von Renazé begrüßt. Zunächst bekamen wir bei
einem Rundgang durch das Gebäude einen Eindruck von den Klassenzimmern und Kursräumen.
Wir besuchten auch die Bibliothek und zuletzt die Kantine, in der wir mit Kuchen, süßem Brot
und Getränken empfangen wurden. Ein kleines Theaterstück, welches die französischen Schüler
vorbereitet hatten, war für uns deutschen Schüler recht schwer zu verstehen, aber doch sehr lustig.


Nach dem Besuch beim Bürgermeister fuhren wir zu einem sehr schönen See. Dort bekamen wir
eine Stunde Golfunterricht bevor wir am Nachmittag dann in Gruppen gemeinsam Golf spielten. Ein
wunderschöner erster Tag.

 

Dienstag: Unterrichtsbesuche und Schokoladenfabrik


Heute war ich in der Schule und konnte die Unterschiede zwischen der französischen und deutschen
Schule beobachten. Ich habe den Unterricht in den Fächern Mathematik, Französisch und Physik
besucht. Andere besuchten weitere Fächer und es kam anschließend zu regen Diskussionen.


Anschließend besichtigten wir mit unseren Austauschschülern eine Schokoladenfabrik in Château
Gontier
, nahe von Renazé. Nach gemeinsamer Freizeit für die Stadt ging es wieder zurück und für
uns war es ein anstrengender, aber schöner Tag.

 

Mittwoch: Schiefermuseum in Renazé


Am Mittwochmorgen gingen wir zu Fuß zum Schiefermuseum, eine mittlerweile stillgelegte
Produktionsstätte, die für die Region rund um Renazé seit Generationen eine große Bedeutung hatte.
Der Nachmittag stand uns zur freien Verfügung.

Donnerstag: Mont St Michel, Saint Malo


Diesen Tag werde ich nie vergessen, denn wir waren auf einer wunderschönen Insel, ein kleiner Berg
mitten im Wasser auf dessen Bergspitze eine große Kirche steht: der Mont Saint Michelle. Nachdem
wir vom Stadttor zu Fuß aufgestiegen waren, konnten wir über das Meer und die Ebenen schauen.
Kleine Souvenirgeschäfte, in denen man fast alles kaufen konnte, boten uns ab und zu Schutz vor
Regen und Wind. Die kleinen, engen Gassen bieten überall einen tollen Ausblick auf Landschaft
und Meer. Danach besuchten wir „Saint Malo“, eine Stadt, die direkt am Meer liegt und von einer
alten Stadtmauer umschlossen ist. Auch hier konnten wir einen weiten Strand genießen und mit
ausreichend Freizeit durch die kleinen Gassen mit zahlreichen Geschäften schlendern. Ein Ausflug der
sich sehr gelohnt hat.

 

Freitag: Fahrt nach Angers


Am Freitagmorgen fuhren wir in die Stadt Angers. Nach dem Besuch eines Kunstmuseums
besichtigten wir das Schloss und erfuhren viel über die Geschichte die bis ins Jahr 1230 reicht. Im
Anschluss hatten wir Zeit, die Stadt zu besichtigen und eine kleine Shopping-Tour zu machen. Ein
Ausflug in diese Stadt ist sehr empfehlenswert.

 

Samstag: Ein Tag in Paris


Morgens um 8.00 verabschiedeten sich alle voneinander am "Collège Alfred Jarry" in Renazé. Viele
waren auch traurig und versprachen, sich bald wiederzusehen. Aber ein neues Abenteuer stand auf
dem Programm. Paris! Um ca. 13.30 Uhr hielt unser Bus direkt am Eiffelturm und wir konnten ihn
bereits nach „kurzer“ Wartezeit zu Fuß erklimmen. Viele Fotos wurden rund um den "Tour Eiffel"
gemacht, die Aussicht war einmalig. Nach dem Abstieg erklärte uns Frau Witte-Wagner den „Pariser
Rundgang“, der vor uns lag und noch zu „bewältigen“ war.

Erstes Ziel war der Arc de Triomphe, von wo aus wir uns die berühmte „Champs Elysée“ anschauten.

Weiter vom Place de la Concorde ging es zum Louvre mit der berühmten Pyramide. Die
Temperaturen machten uns zu schaffen, daher waren wir froh, mit der Metro fahren zu können. In
dieser Großstadt eine Metrofahrt mit 24 Schülern zu erleben war schon recht abenteuerlich. Von der
Metrostation Hôtel de Ville liefen wir zu Fuß zur Kathedrale „Notre Dame“. Wir hatten Glück, trotz
hoher Besucherzahl konnten wir sie auch von innen besichtigen und einem Chor zuhören. Das war
ein atemberaubendes Erlebnis. Nun stand das Centre Pompidou auf dem Programm. Es lohnte sich
die Rolltreppen bis zur oberen Terrasse zu nehmen, um ein zweites Mal einen herrlichen Blick über
Paris zu genießen. Unser letzter Programmpunkt war der Besuch von Sacré Coeur, wo wir wieder
über die Stadt blicken konnten und viele gutgelaunte Menschen trafen. Die Zeit verging schnell und
um 22.30 Uhr stiegen alle zufrieden aber recht müde in den Bus, der uns wieder nach Lengerich
brachte. Ankunft: Sonntagmorgen um 7.30 Uhr!

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